Über Kreis & Raum
Wir können der Begegnung mit dem Tod nicht ausweichen.
Im Grunde wissen wir das, dennoch ignorieren wir ihn bis er kommt – für unser Gefühl meistens zu plötzlich und unerwartet.
Wir von Kreis und Raum möchten mit Ihnen gemeinsam auf das gelebte und das bevorstehende Leben schauen, auf tröstliche Erinnerungen, auf den Kreislauf des Lebens und diesen auch feiern. Wir wollen Sie ermutigen, sich selbst Raum zu nehmen – zum Trauern und zum Gedenken. Einen Raum schaffen für Liebe, Trost und Zuversicht, sodass Sie einen neuen Platz in dieser Welt ohne Ihren Verstorbenen finden können.

Miriam Vossenberg
Bestatterin
Vor meinem Entschluss Bestatterin zu werden, war ich als Veranstalterin, Kommunikationsberaterin und Texterin tätig. Wie die richtigen Worte an Zeit und Stelle Gutes bewirken können, hat mich schon immer fasziniert. Nach einem eigenen Trauerfall und Hospitationen bei verschiedenen Bestattungsunternehmen habe ich mich in diversen Seminaren fachlich weitergebildet. So auch in der Trauerbegleitung in Familiensystemen (Malteser-Hospizdienst), der Zeremoniegestaltung von Trauerfeiern (Kultur Trauer e.V.), dem Schreiben und Halten von Trauerreden (u.a. memento Bestattungen) sowie der Sterbebegleitung und Vorsorge (Home Care Berlin e.V.). Mein Herz schlägt für naturnahe Bestattungen sowie für die Begleitung von Menschen, die das erste Mal in ihrem Leben eine Bestattung planen müssen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr man in dieser Situation nach Orientierung sucht. Und wie stark die Verbundenheit zur Natur Trost spenden kann.

Eva Hartmann
Bestatterin
Dank eines offenen Umgangs mit Tod und Trauer in meiner Familie habe ich einen sehr liebevollen Umgang mit dem Abschied kennenlernen können. Ich selbst bin katholisch geprägt aufgewachsen und habe erfahren, dass gerade im Moment der Trauer Religion und Riten sehr stützend sein können. Gleichzeitig erlebe ich in Berlin täglich, dass viele Menschen keinen Bezug zur Kirche haben – und dennoch einen bedeutsamen, würdevollen Abschied suchen. Genau hier möchte ich sein: als Begleiterin, die neue Formen des Abschieds ermöglicht, jenseits konfessioneller Grenzen und offen für jeden Menschen. Über ein Ehrenamt in einem Kinderhospiz habe ich mich dann über das Private hinaus mit dem Lebensende auseinandergesetzt. Ich habe Architektur studiert (M.Sc.) und mehrere Jahre in Berlin als Architektin gearbeitet. Das Gestalten von Räumen, das genaue Zuhören, das Übersetzen von Bedürfnissen in etwas Konkretes – das begleitet mich nun auch in meinem Beruf als Bestatterin.